Deutsche Technik beim Ausbau der kuwaitischen Energieerzeugung

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Deutsche Technik beim Ausbau der kuwaitischen Energieerzeugung

Mit Hilfe deutscher Technologie wird das Gas-Kraftwerk Al-Zour South 3 in Kuwait umgebaut und soll so mehr als 260 Megawatt (MW) Strom zusätzlich liefern. Gasturbinen von Siemens werden dafür eingesetzt.

Das Kraftwerk soll von einem sogenannten Open Cycle zu einer Combined Cycle-System umgebaut werden. Durch diese effektivere Nutzung des verbrauchten Gases steigt die Kapazität des Kraftwerks um mehr als 250 Megawatt, ohne zusätzlichen Verbrauch von Gas. Die hierfür nötigen Turbinen werden in der deutschen Stadt Görlitz gefertigt. Mitte 2019 soll der Umbau abgeschlossen sein.

Derzeit werden in Kuwait die Kraftwerkskapazitäten wie überall in den arabischen Ländern weiter ausgebaut, um den steigenden Energiebedarf langfristig zu decken. Während im Dezember vergangenen Jahres die zweite Phase des Kraftwerks Al-Zour North mit einer Kapazität von 1.500 MW fertig gestellt wurde, wird in diesem Jahr die Ausschreibung der dritten Phase des Projekts erwartet. Nach letzten Informationen sollen mit dem Ausbau weitere 1.800 MW installiert werden sowie eine Entsalzungskapazität von 75 Mio. Imperial Gallonen Wasser pro Tag (MIGD).

Weitere Informationen: Pressemitteilung von Siemens

Foto: Siemens

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2017-04-21T11:50:43+00:00