Das Sultanat Oman erwartet nach Angaben des Finanzministeriums zwar auch weiterhin ein Wirtschaftswachstum von zwei Prozent, dennoch weist das Budget des Sultanats Oman in 2017 ein Defizit aus. Insgesamt beläuft sich der Haushalt auf rund 30 Mrd. US-Dollar und fällt dementsprechend zwei Prozent geringer aus als im vergangenen Jahr. 23 Prozent des gesamten Budgets sind für Bildungsprojekte (4,1 Mrd. US-Dollar) geplant, sowie für Gesundheit (1.59 Mrd. US-Dollar) und Sozialleistungen (1,3 Mrd. US-Dollar). Wie auch Saudi-Arabien plant das Sultanat Oman, laufende Projekte nicht zu reduzieren. Es sei das Ziel, alle laufenden Projekte ohne Verspätung zu beenden, erklärte das Ministerium. Insgesamt sind 3,1 Mrd. US-Dollar für Entwicklungsprojekte vorgesehen. Die größten Sparmaßnahmen sind in der Verwaltung zu erwarten. Die Ausgaben der Ministerien und der Regierung sollen um 5 Prozent auf 8,5 Mrd. US-Dollar reduziert werden. Das Budget-Defizit berechnet das Ministerium auf 7,8 Mrd. US-Dollar. Der Großteil des Defizits werde jedoch nicht durch Rücklagen gedeckt, sondern durch Kredite. Lediglich 1,3 Mrd. US-Dollar sollen aus den Reserven des Landes genommen werde. Insgesamt sollen die Staatsausgaben um zwei Prozent auf 30 Mrd. US-Dollar reduziert werden.

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