Die jordanische Water Authority kündigte am Dienstag den Start eines jordanisch-deutschen Kooperationsprogrammes im Wasserbereich an. Die Wasserinfrastruktur sowie Dienstleistungen in dem Bereich sollen in Partnerschaft mit Deutschland gezielt ausgebaut und verbessert werden.

Eröffnet wurde das Programm vom Generalsekretär der Water Authority, Eyad Dhayyat, und dem Vorstandsvorsitzenden des German Water Partnership Projekts, Gunda Röstel, wie die jordanische Nachrichtenagentur Petra berichtet.

Dhayyat sagte, dass das Programm gemeinsame Arbeiten in den Bereichen Wasserwirtschaft, Abwasserentsorgung, Ausbau von Projekten im Bereich erneuerbare Energien sowie Energieerzeugung durch Abwasserentsorgungsstationen umfasst. Er fügte hinzu, dass der Wassermangel weiterhin eine Herausforderung für das Königreich sei und wies darauf hin, dass Jordanien ein starkes Interesse habe, deutsche Technologien in dem Bereich zu nutzen.

Angesichts der zahlreichen Flüchtlinge aus den Nachbarländern, die derzeit in dem Königreich versorgt werden müssen, sei die anhaltende Unterstützung Deutschlands die die jordanische Wasserwirtschaft sehr lobenswert, erklärte Dhayyat.

Röstel sagte, dass der jordanische Wassersektor und die deutsch-jordanische Partnerschaft daran arbeiten, eine nachhaltige Entwicklung zu etablieren, um durch die Durchführung von Projekten in Jordanien mehr Wasserressourcen zu sichern. Sie hob auch die Errungenschaften der beiden Parteien in Bezug auf die Wassereinsparung und die Nutzung von Sanitäranlagen zur Stromerzeugung hervor.

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