GCC-Staaten bauen Flughafeninfrastruktur aus

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GCC-Staaten bauen Flughafeninfrastruktur aus

Bei 50 Mrd. US-Dollar stehen die Investitionen in die Flughafeninfrastruktur in den Golfstaaten derzeit und weitere Ausbaupläne liegen bereits vor. Das berichtet Arabian News unter Berufung auf den Branchenanalysten BNC Network. Insgesamt 95 Projekte im Bereich Flughafeninfrastruktur listeten die Experten demnach auf.

Das größte geplante Projekt in der Region ist derzeit der Neubau eines Mega-Flughafens im Norden Kuwaits. Insgesamt sollen hier bis zu 12 Mrd. US-Dollar investiert werden. Aber auch der Kuwait International Airport unterläuft gerade einer umfassenden Neustrukturierung und Ausbauphase im Wert von mehr als vier Mrd. US-Dollar. Zu den wichtigsten Großprojekten in der Region gehören zudem der Ausbau des Abu Dhabi International Airports (2,94 Mrd. US-Dollar) und die zweite Phase des King Abdulaziz International Airport (2 Mrd. US-Dollar) in Riad.

Fast alle Flughäfen in der Region werden derzeit weiterentwickelt. Dazu gehören auch Pläne zur Privatisierung großer Flughäfen, beispielsweise in Saudi-Arabien. Im vergangenen Jahr war Goldman Sachs damit beauftragt worden, die Saudi Civil Aviation Holding Company bei den Privatisierungsplänen zu beraten. Derzeit liegt das Vorhaben Medienberichten zufolge aber auf Eis.

Angesichts der stetig wachsenden Flotten der konkurrierenden Fluglinienen in der Region könnte der Expansionskurs der Flughäfen auch weiterhin relevant bleiben, bestätigte Avin Gidwani, CEO von BNC Network gegenüber Arabian Business.

 

Foto: Dubai Airport by Umair Shaikh (CC BY-SA 2.0)

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2018-05-14T12:28:10+00:00