Die Siemens AG hat im Wettstreit um den lukrativen Wiederaufbau der irakischen Stromversorgung einen weiteren Etappensieg errungen. Das Unternehmen und das irakische Elektrizitätsministerium unterzeichneten Ende April in Berlin eine Vereinbarung, um mit der Umsetzung der zuvor entwickelten Roadmap zur Elektrifizierung des Landes zu beginnen. Siemens gewann erste Aufträge im Wert von 700 Mio. Euro. Hierbei handelt es sich um den schlüsselfertigen Bau eines Gaskraftwerks mit einer Leistung von 500 Megawatt (MW) in Zubaidiya. Außerdem wurden Aufträge für die Modernisierung von 40 Gasturbinen mit Kühlsystemen sowie die Installation von dreizehn 132-kV-Umspannstationen mit 34 Transformatoren erteilt. Insgesamt umfasst die Roadmap Projekte im Wert von 14 Mrd. US-Dollar. Wie Adil Abdul-Mahdi, der irakische Ministerpräsident, in Berlin erklärte, hat Siemens gute Chancen, den Zuschlag für die meisten dieser Vorhaben zu erhalten. Die Vereinbarung zur Umsetzung der Roadmap wurde in Berlin von Siemens-Vorstandschef Joe Kaeser und dem irakischen Energieminister Luay Al-Khatteeb unterzeichnet. An der Zeremonie nahmen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Adil Abdul-Mahdi teil.

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Weitere detaillierte Angaben über Vorhaben und Investitionsmöglichkeiten finden Sie in dem Bericht über das 5th Iraqi-German Business Forum

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