Die deutschen Warenexporte in die arabische Welt befinden sich weiter auf Wachstumskurs. Sie expandierten im Zeitraum Januar bis September 2013 gegenüber der Vorjahresperiode um 3,2 Prozent auf 25,154 Mrd. Euro. Leicht rückläufig waren dagegen die deutschen Importe aus den arabischen Ländern. Sie nahmen um 0,8 Prozent auf 11,242 Mrd. Euro ab. Insgesamt wuchs der deutsch-arabische Handelsaustausch im Zeitraum Januar bis September 2013 um 1,9 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode.

Das Ranking der Empfängerländer von deutschen Waren führt in den Monaten Januar bis September 2013 weiter Saudi-Arabien an. Die Exporte in das Königreich wuchsen stark um 11,9 Prozent auf 6,96 Mrd. Euro. In der Rangliste folgen die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) mit 6,335 Mrd. Euro. Den dritten Platz im Ranking belegt weiter Ägypten (1,845 Mrd. Euro), gefolgt von Algerien (1,482 Mrd. Euro). Prozentual gesehen war der Zuwachs der deutschen Ausfuhren besonders hoch nach Somalia (plus 158 Prozent), Dschibuti (plus 89 Prozent), Jemen (plus 72 Prozent) sowie Libyen (plus 64 Prozent).

Bei den deutschen Importen aus der arabischen Welt konnte Libyen seine Position als wichtigstes Lieferland weiter ausbauen. Die Einfuhren aus dem Maghreb-Land nahmen um 14,13 Prozent auf 4,346 Mrd. Euro zu. Auf dem zweiten Platz im Import-Ranking liegt Algerien, gefolgt von Saudi Arabien, Tunesien, Ägypten und Marokko.

Deutsch-Arabischer Warenaustausch von Januar bis September 2013

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