Die Regierung in Algerien will die Sicherheit der Wasserversorgung erhöhen und investiert daher unter anderem in neun neue Dämme. Davon sollen, wie die Oxford Business Group (OBG) berichtet, noch in diesem Jahr fünf Dämme mit einer Speicherkapazität von 500 Mio. Kubikmeter in Betrieb gehen: der Ouldjet Mellegue Damm in der Provinz Tébessa, der Soubella Damm in M’sila, der Béni Slimane Damm in Médéa, der Ettaht Damm in Mascara und der Seglaba Damm in Laghouat. Vier weitere Dämme sollen in den kommenden zwei Jahren folgen.

Gegenwärtig hat Algerien 75 Dämme mit einer Gesamtkapazität von 6,5 Mrd. Kubikmeter. Auch die Kapazität zur Meerwasserentsalzung wurde seit dem Jahr 2000 ausgebaut. So entstand in Oran die größte Anlage in Afrika. Sie arbeitet nach der Umkehrosmose-Technologie und hat eine Kapazität von 500.000 Kubikmeter pro Tag. Das Projekt wurde auf der Basis von Public Private Partnership (PPP) verwirklicht und im Jahr 2015 fertiggestellt. Insgesamt hat die Kapazität zur Verteilung von Trinkwasser in Algerien von 1,2 Mrd. Kubikmeter im Jahr 1999 auf 3,5 Mrd. Kubikmeter heute zugenommen.

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