Am Dienstagabend kam es im Hafen von Beirut zu einer verheerenden Explosionskatastrophe. Für die Versorgung der vielen Verletzten bittet der libanesische Präsident Michel Aoun um schnelle internationale Unterstützung in Form von Sachspenden; insbesondere Medikamente, Nahrungsmittel und Baumaterial. Kanzlerin Angela Merkel und Außenminister Heiko Maas zeigten sich tief erschüttert und reagierten bereits mit der Entsendung des Technischen Hilfswerk (THW), die sich hauptsächlich um das Suchen und Bergen von Menschen kümmern. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) unterstützt die libanesische Schwestergesellschaft und nimmt Geldspenden an.

Neben der Versorgung der Verwundeten und Betreuung der Hinterbliebenen sind auch die Unterbringung der durch die Explosion obdachlos gewordenen Einwohner, sowie die vernichteten Lebensmittelvorräte wichtige Themen. Natürlich darf über der akuten Notlage auch die Coronavirus-Pandemie nicht außer Acht gelassen werden.

Die libanesische Botschaft hat folgenden Aufruf veröffentlicht: PDF
Bitte nehmen Sie mit der Katastrophenabteilung der libanesischen Botschaft in Berlin Kontakt auf, wenn Sie mit Sachspenden (insb. Medikamente, Nahrungsmittel und Baumaterial) unterstützen möchten: info@libanesische-botschaft.de; 030-4749860.

Wir fühlen uns den Hinterbliebenen und Verletzten tief verbunden und wünschen die bestmögliche Unterstützung.